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Chronik der Schützengesellschaft Germania Gauting

Im Jahre 1900 gründeten die Gautinger Bürger die „Königlich privilegierte Schützengesellschaft Germania Gauting". Um zu zeigen, dass man sich zu den fortschrittlich denkenden Bürgern zählte, nannten die Gautinger Schützen, ganz dem damals herrschenden „deutschen“ Zeitgeist entsprechend, ihre neue Schützengesellschaft „Germania“.

Bald konnte man feststellen, dass die Gesellschaft Treffpunkt der hochgeachteten und einflussreichen Gautinger Bürger war. Fast alle Bürgermeister und ein großer Teil der Gemeinderäte waren Mitglieder der Schützengesellschaft. Die Bedingungen, um als Mitglied aufgenommen zu werden, waren damals schwer. Zwei Honoratioren (Gläubiger) mussten für den guten Leumund des neuen Schützen bürgen.

Die Schützen der Germania waren schon damals eine illustre Gesellschaft. Viele, auch heute noch bekannte Namen geben Auskunft darüber, Ehrenmitglieder waren Kommerzienrat Hermann Härlin und Prinz Alfons von Bayern.

 Hermann Härlin     Prinz Alfons von Bayern

1911 wurde von den Damen der Gesellschaft die Schützenkönigskette gestiftet, die heute als eine der Prächtigsten weit und breit gilt.

Der erste Weltkrieg schränkte das Vereinsleben stark ein, wann nach dem 1.Weltkrieg das Schießen erneut aufgenommen wurde ist nicht bekannt. Ein zwischen dem Gemeinderat Gauting und der Schützengesellschaft abgeschlossener Vertrag über die Überlassung eines Gemeindegrundstücks, ermöglichte 1921 die Gründung einer Feuerschießsportabteilung. Geschossen wurde auf 130 Meter.

 Schießstand um 1921

1925 konnte die erste Vereinsfahne geweiht werden.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 begann der Untergang des Bayerischen Schützenwesens. Zu Beginn des 2. Weltkrieges kam auch die Vereinstätigkeit der SG Germania völlig zum Erliegen.

In den Nachkriegswirren gingen fast alle Unterlagen der Germania verloren. Einzig die wertvolle Schützenkönigskette und die Fahne wurden, da vergraben, gerettet. In der Folgezeit erlebte die Germania eine jahrzehntelange Odyssee durch die verschiedensten Schießlokale.

1984 wurde durch einstimmigen Beschluss das Schießen mit Feuerwaffen wieder aufgenommen.

1987 Germania nimmt am Oktoberfesteinzug teil.

1990 konnte, nach jahrelangem Ausbau in Eigenleistung, die Schießanlage in der Birkenstraße bezogen werden.

 Schießstand in der Birkenstraße ab 1990

1991 wurde mit Angelika Simon zum ersten Mal eine Frau zum Schützenmeister gewählt. Ein Novum sowohl für den Verein als auch für den Schützengau Starnberg.

Das 100 jährige Vereinsjubiläum beging man im Jahr 2000 mit der Ausrichtung des Gauschießens an dem sich 1200 Schützinnen und Schützen aus Nah und Fern beteiligten. Dabei wurde auch das erste Traditions-Schießen mit dem Zimmerstutzen aus der Taufe gehoben.

Von 2002 bis 2015 wird Angelika Simon als erste Frau als 2. Gauschützenmeisterin auch für den Schützengau Starnberg tätig.

Seit 2006 richtet die Germania jährlich die Gaumeisterschaft des Schützengaues Starnberg für Traditions-Zimmerstutzen-Schützen aus.

2007 konnte die neue Vereinsfahne geweiht werden. Die Schützengesellschaft „Tell-Erling“ Andechs wurde Patenverein.

Sportlich gehört die Schützengesellschaft Germania Gauting zu den erfolgreichsten Vereinen. Zahlreiche Titel konnten, gerade in den letzten 25 Jahren, gewonnen werden.

2008 wurde die Salutabteilung durch Aufnahme in der Satzung zu einem weiteren Standbein des Vereines.

Salutzug der Germania Gauting

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